1500 Operationen mit dem Mako-System

(1) Jubiläumspatient Florian Schotter (6. v. li.) mit dem Team. (2) Klinikchef Prof. Rüdiger von Eisenhart-Rothe untersucht das operierte Knie von Florian Schotter.

Vor gut einem Jahr hat die Orthopädie am Klinikum Rechts der Isar die 1000. Mako-OP gefeiert – jetzt konnte der 1500. Patient operiert werden. „Für uns Chirurgen ist der Roboterarm unverzichtbar geworden“, sagt Klinikchef Rüdiger von Eisenhart-Rothe. „Er bedeutet ein optimales Zusammenspiel aus innovativer Technologie und menschlicher Expertise. Er ermöglicht uns, unsere Philosophie der personalisierten Endoprothetik umzusetzen und steht damit für eine exzellente Patientenversorgung.“

In Kombination mit dem Fast-Track-Behandlungskonzept, das eine zügige Mobilisierung ermöglicht, und der NewKnee-App, mit der Patientinnen und Patienten ihre Genesung jederzeit verfolgen und aktiv testen können, hat die Klinik für Orthopädie für sich eine evidenzbasierte endoprothetische Versorgungsstrategie geschaffen. Diese reicht von der Erstvorstellung in der Ambulanz bis zur Rückkehr in den Alltag.

Bei Patientinnen und Patienten genießt der Mako eine hohe Akzeptanz. „Viele fragen aktiv danach oder kennen jemanden mit einem Mako-Gelenk“, so von Eisenhart-Rothe. „Auch unser Fast-Track-Konzept hat sich herumgesprochen. Kürzlich hatten wir zum zweiten Mal ein Pflegeteam von externen Klinikern zu Gast, das sich darüber informiert hat. Und selbstverständlich geben wir unsere Expertise gern weiter.“

„Dranbleiben zahlt sich aus“

„Jubiläumspatient“ Florian Schotter fühlt sich am Tag nach der Operation schon wieder ganz gut, auch wenn das operierte Knie  schmerzt.


Herr Schotter, Sie haben gestern ein neues Kniegelenk bekommen. Wie geht es Ihnen heute Vormittag?
Ich habe zwar Schmerzen, aber insgesamt geht es mir sehr gut. Es ist mein zweites Knie hier im Haus mit dem Mako-Roboter. Mein Orthopäde hatte mir die Orthopädie am Rechts der Isar empfohlen, auch wegen des Mako-Robotersystems, weil ich mit 50 Jahren für einen Gelenkersatz noch relativ jung bin. Das hat sich als gute Wahl erwiesen. Ich fühle mich hier bestens betreut – medizinisch wie pflegerisch.

Wie war Ihre Erfahrung beim ersten Knie?
Schon beim ersten Knie war ich sehr zufrieden. Der Eingriff an meinem zweiten Knie war leider schon länger abzusehen, ich hatte schon eine Weile Beschwerden. Um Weihnachten herum hat sich die Situation dann rapide verschlechtert. Da habe ich nicht lange gezögert und mich gemeldet. Jetzt bin ich froh, dass beide Knie operiert sind.

Wie sehen Ihre nächsten Schritte nach dem Krankenhausaufenthalt aus?
Ich bleibe erst einmal zwei Wochen zu Hause, danach gehe ich in die Reha. Diese Reihenfolge war schon beim ersten Mal eine gute Entscheidung, weil die Wunde dann so weit verheilt war, dass ich an der Wassergymnastik teilnehmen konnte.

Ich habe schon immer viel Sport getrieben – Skifahren, Eishockey, Wandern, Tennis, Squash. Laufen ging schon länger nicht mehr. Ich will möglichst bald wieder aktiv sein. Drum habe ich für die Zeit bis zur Reha schon Physiotherapie vereinbart. Von meiner letzten Knie-OP weiß ich: Dranbleiben zahlt sich aus. Beim ersten Knie hat es ein gutes halbes Jahr gedauert, bis ich merkte, dass das es wieder ok ist. Auch jetzt werde ich mich reinhängen.

Haben Sie sich jetzt ein konkretes Ziel gesetzt?
Ja. Ich habe meiner Tochter versprochen, im nächsten Winter mit ihr Skifahren zu gehen. Das Versprechen will ich unbedingt halten.

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